Bildung eines Investitionsabzugsbetrags bei späterer Investition im Sonderbetriebsvermögen

Gemäß 7g Abs. 7 EStG kann ein Investitionsabzugsbetrag auch bei Personengesellschaften beansprucht werden. Daher kann die Gesellschaft Investitionsabzugsbeträge für künftige Investitionen der Gesamthand vom gemeinschaftlichen Gewinn in Abzug bringen. Im vorliegenden Fall stritten Finanzamt und Klägerin darüber, ob der Investitionsabzugsbetrag auch bei einer Investition im Sonderbetriebsvermögen geltend gemacht werden kann.

Der BFH gab der Klägerin recht. Erfahren Sie hier die Gründe.

Ruhender Gewerbebetrieb oder Betriebsaufgabe? Das ist zu beachten

Die Aufgabe eines Gewerbebetriebs führt zu einer Endbesteuerung der stillen Reserven und zu einem Aufgabeergebnis. Dabei besteht die Gefahr, dass eine Betriebsaufgabe unbewusst durch bestimmte Handlungen eingeleitet wird, ohne dass diese wirklich beabsichtigt war.

In einem aktuellen Urteil beschäftigte sich der BFH mit der Frage, ob das Ausscheiden einer Komplementär-GmbH aus einer GmbH & Co. KG, die aus einem ruhenden Gewerbebetrieb originär gewerbliche Einkünfte erzielt, zu einer Betriebsaufgabe führen kann.

Wie der BFH die Einkünfte aus einem ruhendem Gewerbebetrieb bewertet, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Ohne Vorwarnung: BFH ändert Rechtsprechung rund um sog. RETT-Blocker

Wie sind Beteiligungsquoten an bzw. über Personengesellschaften zu berechnen? Der Bundesfinanzhof (BFH) hat seine Rechtsprechung rund um die sog. RETT-Blocker ohne Vorwarnung geändert: Auch bei Altfällen soll nun bei Personengesellschaften auf die kapitalmäßige Beteiligung abgestellt werden. Neue Fälle wurden seit einer Gesetzesänderung 2013 bereits so behandelt.

Wir informieren Sie heute über diese spannende BFH-Entscheidung vom 27.9.2017 – lesen Sie jetzt hier weiter.

Interessanter Fall: Bewertung eines KG-Anteils im Rahmen der Erbschaftsteuer

In dem aktuellen Urteil des FG Düsseldorf ging es um die Frage der Bewertung eines KG-Anteils für Zwecke der Erbschaftsteuer. Strittig war hierbei die Frage, ob der positive Kapitalkontenbestand des Gesellschafters, dessen Anteil zu bewerten ist, mit den negativen Kapitalkontensalden anderer Kommanditisten saldiert werden kann. Auch der BFH wird sich möglicherweise demnächst mit diesem Fall beschäftigen.

Wie der Fall ausgegangen ist, lesen Sie im folgenden Beitrag.

Mitunternehmer bei nur kurzfristiger Kommanditistenstellung?

Mitunternehmer kann auch sein, wer einen Anteil an einer Personengesellschaft erwirbt, um ihn kurze Zeit später weiterzuveräußern. Das hat der BFH in seiner Entscheidung vom 22.6.2017 klargestellt. Ein Gestaltungsmissbrauch ist in dieser Vorgehensweise nicht zu sehen.

Die Gesellschafter hatten ein kompliziertes Vertragswerk für den Verkauf der Kommanditanteile aufgesetzt – die Einzelheiten zum Fall lesen Sie hier.

Vorsicht bei Betriebsübertragung: Nießbrauchsgestaltung führt zur Aufdeckung stiller Reserven

Nießbrauchsgestaltungen sind ein beliebtes Instrument der Vermögensnachfolge. Neben den erbschaft- und schenkungsteuerlichen Themen sind auch die ertragsteuerlichen Folgen zu beachten. Dies wurde zuletzt in einer BFH-Entscheidung deutlich, die viele Anhaltspunkte für die Gestaltungspraxis liefert.

Erfahren Sie hier mehr in unserer Praxisanalyse der BFH-Entscheidung X R 59/14

Nachfolgeklausel einer GbR bei Tod eines Gesellschafters

Eine aktuelle BGH-Entscheidung zeigt mal wieder, wie wichtig eine Nachfolgeklausel für eine Personengesellschaft sein kann. Auch im vorliegenden Fall wäre einer GbR ein Grundbucheintrag über ein Nachlassinsolvenzverfahren erspart geblieben – wäre sie nur ihren Nachweispflichten bezüglich der Nachfolgeklausel nachgekommen.

Welche Entscheidung die BGH-Richter am 13.7.2017- V ZB 136/16 getroffen haben, erfahren Sie hier

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