So funktioniert die Bestimmung des Gewerbeertrags, wenn ein Mitunternehmeranteil veräußert wird

Grundsätzlich bemisst sich der Gewerbeertrag nach den ertragsteuerlichen Vorschriften. Dabei bestimmt § 7 Satz 2 Nr. 2 GewStG, dass auch der Gewinn aus der Veräußerung oder Aufgabe des Mitunternehmeranteils eines Gesellschafters zum Gewerbeertrag gehört. Dabei gibt es allerdings bestimmte Voraussetzungen zu beachten, wie der BFH in der folgenden Entscheidung herausgestellt hat.

Klicken Sie hier und erfahren Sie mehr über die Bestimmung des Gewerbeertrags in solchen Fällen sowie nützliche Hinweise des BFH zur Definition der Mitunternehmerstellung.

Grunderwerbsteuer: Mittelbare Änderung des Gesellschafterbestands einer Personengesellschaft

Mit Urteil vom 27.09.2017 – II R 41/15 hat der BFH seine von der Verwaltungsauffassung abweichende Rechtsprechung fortgeführt. Die Verwaltung folgt nun der Rechtsprechung. Danach gelten folgende Grundsätze.

Klicken Sie hier und sehen Sie die neuen Grundsätze für die Grunderwerbsteuer bei mittelbarer Änderung des Gesellschafterbestands einer Personengesellschaft.

Abzug der Grunderwerbsteuer bei Personengesellschaften als Betriebsausgabe

Die Finanzverwaltung hat neue Maßstäbe für die Behandlung der Grunderwerbsteuer bei Personengesellschaften herausgegeben: Die Grunderwerbsteuer ist sowohl in Fällen der Anteilsvereinigung (§ 1 Abs. 3 GrEStG) als auch in Fällen des Wechsels im Gesellschafterbestand einer Personengesellschaft (§ 1 Abs. 2a GrEStG) als sofort abziehbare Betriebsausgabe/Werbungskosten zu behandeln.

Erfahren Sie hier im Detail, was das Landesamt für Steuern in Niedersachsen zur Grunderwerbsteuer aktuell mitteilt.

Keine Abfärbewirkung nach § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG bei Verlusten

Negative Einkünfte aus einer gewerblichen Tätigkeit führen nicht zur Umqualifizierung der vermögensverwaltenden Einkünfte einer GbR. So hat kürzlich der BFH entschieden und damit der Klägerin im Rechtsstreit mit dem Finanzamt Recht gegeben. Das Besondere: Erstmals setzt sich der BFH mit der Frage auseinander, ob negative Einkünfte zur Abfärbung nach § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG führen können.

Mit welchen Erwägungen der BFH die Abfärbewirkung verneint hat, lesen Sie im folgenden Beitrag.

Definition: Doppelstöckige Personengesellschaften und mittelbare Beteiligung

Von einer doppelstöckigen Personengesellschaft ist die Rede, wenn an einer Personengesellschaft (Untergesellschaft) eine andere Personengesellschaft (Obergesellschaft) beteiligt ist. Die Gesellschafter der Oberpersonengesellschaft sind in diesem Fall unmittelbar an der Oberpersonengesellschaft und mittelbar an der Unterpersonengesellschaft beteiligt. Nach § 15 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 EStG sind diese Gesellschafter deshalb auch Mitunternehmer der Unterpersonengesellschaft.

Wie so etwas in der Praxis aussehen kann und welche Gewinne welchem Beteiligten zuzurechnen sind, erfahren Sie im folgenden Beispiel.

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