Rückabwicklung wertloser Fondsanteile – Schrottimmobilien

Der BFH hat sich in drei gleichlautenden Urteilen zur Rückabwicklung bei Beteiligungen an Immobilienfonds, die sog. „Schrottimmobilien“ enthielten, positioniert. Die Urteile sind für eine Vielzahl von Anlegern interessant, die sich in der Vergangenheit an geschlossenen Immobilienfonds beteiligt haben und Schadensersatzansprüche gegenüber den Emittenten aus Prospekthaftung geltend gemacht haben.

Eine konsequente Entscheidung, die viele Anleger entlasten wird. Erfahren Sie hier die Einzelheiten.

Wonach bestimmt sich die Nachschusspflicht eines stillen Gesellschafters?

Der BGH hat die Haftung stiller Gesellschafter abschließend geklärt. Bisher war die Nachschusspflicht in vergleichbaren stillen Gesellschaften für die Fälle des Ausscheidens durch Kündigung oder Ausschließung angenommen worden. Nun hat der BGH diese auch für den Fall der Auslösung der Gesellschaft angenommen. Diese Klarheit ist zu begrüßen, nun herrscht Rechtssicherheit.

Klicken Sie hier und erfahren Sie alle relevanten Details der BGH-Entscheidung vom 20.09.2016.

Publikums-KG: Rückzahlung von Fondsauszahlungen

Die in einem Emissionsprospekt vorgesehenen Auszahlungen einer Fondsgesellschaft in der Rechtsform einer Publikums KG an deren Kommanditisten sind nur dann als Darlehensgewährung der Fondsgesellschaft anzusehen, wenn die Voraussetzungen für die Rückzahlungspflicht klar und eindeutig zwischen der Fondsgesellschaft und dem Kommanditisten bestimmt wurden.

Lesen Sie hier unsere Analyse zur BGH-Entscheidung vom 27.6.2016 – II ZR 63/15 rund um die Publikums-KG.

Zerrüttung des Vertrauensverhältnisses zwischen Geschäftsführer und Gesellschafter

Auch die Zerrüttung des Vertrauensverhältnisses zwischen dem Geschäftsführer und einem Gesellschafter kann einen wichtigen Grund zur Abberufung des Geschäftsführers darstellen, wenn der Geschäftsführer durch eine nicht unerhebliche Pflichtverletzung zur Zerrüttung des Vertrauensverhältnisses beigetragen hat.

Neue Erkenntnisse aus der Entscheidung des OLG Hamm vom 25.7.2016 – erfahren Sie hier mehr!

§ 166 HGB im Visier: Zum außerordentlichen Informationsrecht des Kommanditisten

Das in § 166 Abs. 3 HGB geregelte außerordentliche Informationsrecht des Kommanditisten ist nicht auf Auskünfte beschränkt, die der Prüfung des Jahresabschlusses dienen oder zum Verständnis des Jahresabschlusses erforderlich sind. Vielmehr erweitert § 166 Abs. 3 HGB das Informationsrecht des Kommanditisten bei Vorliegen eines wichtigen Grunds auch auf Auskünfte über die Geschäftsführung des Komplementärs allgemein und die damit im Zusammenhang stehenden Unterlagen der Gesellschaft.

Das stellte der BGH in seiner Entscheidung vom 14.06.2016 klar – hier klicken und weiterlesen.

Investitionsabzugsbetrag bei Unternehmensnachfolge

Der Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG löst einen Steuerstundungseffekt aus. Welche Folgen hat es aber, wenn die Person, die den Investitionsabzugsbetrag geltend macht und die Person, die in späteren Jahren die Investition tätigt, auseinanderfallen? Über einen solchen Fall im Rahmen einer Unternehmensnachfolge hatte der BFH im aktuellen Urteil vom 10.03.2016 (IV R 14/12) zu entscheiden.

Erfahren Sie hier die Einzelheiten zum BFH-Urteil v. 10.03.2016 – IV R 14/12

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