Zerrüttung des Vertrauensverhältnisses zwischen Geschäftsführer und Gesellschafter

Auch die Zerrüttung des Vertrauensverhältnisses zwischen dem Geschäftsführer und einem Gesellschafter kann einen wichtigen Grund zur Abberufung des Geschäftsführers darstellen, wenn der Geschäftsführer durch eine nicht unerhebliche Pflichtverletzung zur Zerrüttung des Vertrauensverhältnisses beigetragen hat.

Neue Erkenntnisse aus der Entscheidung des OLG Hamm vom 25.7.2016 – erfahren Sie hier mehr!

§ 166 HGB im Visier: Zum außerordentlichen Informationsrecht des Kommanditisten

Das in § 166 Abs. 3 HGB geregelte außerordentliche Informationsrecht des Kommanditisten ist nicht auf Auskünfte beschränkt, die der Prüfung des Jahresabschlusses dienen oder zum Verständnis des Jahresabschlusses erforderlich sind. Vielmehr erweitert § 166 Abs. 3 HGB das Informationsrecht des Kommanditisten bei Vorliegen eines wichtigen Grunds auch auf Auskünfte über die Geschäftsführung des Komplementärs allgemein und die damit im Zusammenhang stehenden Unterlagen der Gesellschaft.

Das stellte der BGH in seiner Entscheidung vom 14.06.2016 klar – hier klicken und weiterlesen.

Investitionsabzugsbetrag bei Unternehmensnachfolge

Der Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG löst einen Steuerstundungseffekt aus. Welche Folgen hat es aber, wenn die Person, die den Investitionsabzugsbetrag geltend macht und die Person, die in späteren Jahren die Investition tätigt, auseinanderfallen? Über einen solchen Fall im Rahmen einer Unternehmensnachfolge hatte der BFH im aktuellen Urteil vom 10.03.2016 (IV R 14/12) zu entscheiden.

Erfahren Sie hier die Einzelheiten zum BFH-Urteil v. 10.03.2016 – IV R 14/12

Investitionsabzugsbetrag bei Unternehmensschenkung

Kann ein Investitionsabzugsbetrag auch dann beansprucht werden, wenn eine unentgeltliche Unternehmensübertragung geplant bzw. schon durchgeführt worden ist? Der BFH hat zuletzt die Bildung eines Investitionsabzugsbetrags bei einer vertraglich bereits vereinbarten Schenkung des Unternehmens zugelassen. Entscheidend ist insbesondere, dass eine betriebsbezogene Investitionsabsicht vorliegt.

Erfahren Sie hier die Einzelheiten zum BFH-Urteil v. 10.03.2016 – IV R 14/12

Gewerbesteuer in Umwandlungsfällen

Der Gewerbesteuer unterliegen innerhalb der Fünf-Jahres-Frist die Gewinne aus einer oder mehreren Veräußerungen einer der in § 18 Abs. 4 Satz 1 und 2 UmwStG genannten Sachgesamtheiten, soweit hierin stille Reserven enthalten sind, die dem von der Kapitalgesellschaft zur Personengesellschaft übergegangenen Betriebsvermögen zuzuordnen sind.

Dies geht aus einer BFH-Entscheidung vom 28.4.2016 hervor. Hier mehr erfahren.

Vorsteuerabzug aus der Rechnung des Nachlassinsolvenzverwalters

Dient ein Insolvenzverfahren über einen Nachlass sowohl der Befriedigung von Verbindlichkeiten des vormals als Unternehmer zum Vorsteuerabzug berechtigten Erblassers wie auch der Befriedigung von dessen Privatverbindlichkeiten, ist der Gesamtrechtsnachfolger aus den Leistungen des Insolvenzverwalters grundsätzlich im Verhältnis der unternehmerischen zu den privaten Verbindlichkeiten, die im Nachlassinsolvenzverfahren jeweils als Insolvenzforderungen geltend gemacht werden, zum anteiligen Vorsteuerabzug berechtigt.

Lesen Sie hier die Entscheidung des BFH vom 21.10.2015 – XI R 28/14

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