Ermittlung des in den Gewerbeertrag einzubeziehenden Veräußerungsgewinns

Der nach Umwandlung einer Kapital- in eine Personengesellschaft gem. § 18 Abs. 4 Satz 2 UmwStG (jetzt § 18 Abs. 3 Satz 2 UmwStG n.F.) i.V.m. § 7 Satz 1 GewStG in den Gewerbeertrag einzubeziehende Gewinn aus der Veräußerung eines Anteils an der Personengesellschaft ist auch dann nicht um den Freibetrag nach § 16 Abs. 4 Satz 1 EStG zu kürzen, wenn in der Person des veräußernden Mitunternehmers die persönlichen Voraussetzungen des § 16 Abs. 4 EStG vorliegen.

Das entschied kürzlich der BFH. Lesen Sie hier in aller Kürze die wichtigsten Infos!

Sonderbetriebsvermögen: Neues BFH-Urteil schafft Klarheit

Der BFH hat seine Rechtsprechung zum Sonderbetriebsvermögen konkretisiert. Demnach ist die Beteiligung eines Kommanditisten an einer Komplementär-GmbH nur dann dem Sonderbetriebsvermögen II zuzurechnen, wenn sie mindestens 10 % beträgt und der Kommanditist Einfluss auf die Geschäftsführung hat. Dies ist auch dann der Fall, wenn die Gewinnbeteiligung der Komplementär-GmbH außergewöhnlich hoch ist.

Der BFH gibt wichtige Hinweise zum Thema Sonderbetriebsvermögen – Erfahren Sie hier mehr.

Einbringung des Betriebsvermögens zum gemeinen Wert

Die Gründung einer Personengesellschaft kann im Wege der Bargründung oder der Sachgründung erfolgen. Ist Gegenstand der Sachgründung (Sacheinlage) ein ganzer Betrieb, ein Teilbetrieb oder Mitunternehmeranteil, regelt § 24 UmwStG die Folgen für die Bilanzierung und Besteuerung. Im Folgenden geht es um die Einbringung des Betriebsvermögens zum gemeinen Wert – praxisnah dargestellt durch typische Beispielfälle und Lösungen.

Hier klicken für Fallbeispiele und Lösungen zum Thema Einbringung des Betriebsvermögens.

Gründung einer Personengesellschaft und unentgeltliche Aufnahme

Was gibt es rund um die unentgeltliche Aufnahme eines Gesellschafters in eine neu gegründete Personengesellschaft zu beachten? Und was ist mit der Aufnahme und Zurückbehaltung von Wirtschaftsgütern? Diplom-Finanzwirt und Regierungsdirektor a.D. Wolfgang Bolk zeigt Ihnen Fallstricke und Lösungen rund um das Thema Gründung einer Personengesellschaft und unentgeltliche Aufnahme.

Hier gibt es die Infos für Steuerberater zur unentgeltlichen Aufnahme.

Verlustverrechnung nach § 15a EStG: Veräußerungsgewinne einer vermögensverwaltenden Immobilien-KG

Der BFH hat mit Urteil vom 2.9.2014 (IX R 52/13) zur Möglichkeit der Verrechnung von nicht ausgeglichenen bzw. nicht abgezogenen Verlusten von Veräußerungsgewinnen bei einer vermögensverwaltenden KG entschieden. Dies gibt Ihnen als Berater größere Flexibilität, wenn es um die Themen Veräußerungen und Reinvestitionen geht.

Warum das so ist, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Problembereich: Abfärbung von gewerblichen Einkünften

Nach der Abfärbung gem. § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG gilt die Tätigkeit einer OHG, KG oder einer anderen Personengesellschaft als Gewerbebetrieb, wenn die Gesellschaft eine gewerbliche Tätigkeit ausübt oder gewerbliche Einkünfte bezieht. Dies kann für die Betriebe zu erheblichen gewerbesteuerlichen Belastungen führen.

Lesen Sie, was Sie nach aktueller Rechtslage Ihren Mandanten raten können.

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