Einbringung des Betriebsvermögens zum gemeinen Wert

Die Gründung einer Personengesellschaft kann im Wege der Bargründung oder der Sachgründung erfolgen. Ist Gegenstand der Sachgründung (Sacheinlage) ein ganzer Betrieb, ein Teilbetrieb oder Mitunternehmeranteil, regelt § 24 UmwStG die Folgen für die Bilanzierung und Besteuerung. Im Folgenden geht es um die Einbringung des Betriebsvermögens zum gemeinen Wert – praxisnah dargestellt durch typische Beispielfälle und Lösungen.

Hier klicken für Fallbeispiele und Lösungen zum Thema Einbringung des Betriebsvermögens.

Gründung einer Personengesellschaft und unentgeltliche Aufnahme

Was gibt es rund um die unentgeltliche Aufnahme eines Gesellschafters in eine neu gegründete Personengesellschaft zu beachten? Und was ist mit der Aufnahme und Zurückbehaltung von Wirtschaftsgütern? Diplom-Finanzwirt und Regierungsdirektor a.D. Wolfgang Bolk zeigt Ihnen Fallstricke und Lösungen rund um das Thema Gründung einer Personengesellschaft und unentgeltliche Aufnahme.

Hier gibt es die Infos für Steuerberater zur unentgeltlichen Aufnahme.

Verlustverrechnung nach § 15a EStG: Veräußerungsgewinne einer vermögensverwaltenden Immobilien-KG

Der BFH hat mit Urteil vom 2.9.2014 (IX R 52/13) zur Möglichkeit der Verrechnung von nicht ausgeglichenen bzw. nicht abgezogenen Verlusten von Veräußerungsgewinnen bei einer vermögensverwaltenden KG entschieden. Dies gibt Ihnen als Berater größere Flexibilität, wenn es um die Themen Veräußerungen und Reinvestitionen geht.

Warum das so ist, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Problembereich: Abfärbung von gewerblichen Einkünften

Nach der Abfärbung gem. § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG gilt die Tätigkeit einer OHG, KG oder einer anderen Personengesellschaft als Gewerbebetrieb, wenn die Gesellschaft eine gewerbliche Tätigkeit ausübt oder gewerbliche Einkünfte bezieht. Dies kann für die Betriebe zu erheblichen gewerbesteuerlichen Belastungen führen.

Lesen Sie, was Sie nach aktueller Rechtslage Ihren Mandanten raten können.

Entnahme bei Betriebsaufgabe – fehlende Übereignung oder Einbringung von Gegenständen des Unternehmens

Die Entnahme eines Gegenstands durch einen Unternehmer aus seinem Unternehmen für Zwecke, die außerhalb des Unternehmens liegen, wird nach § 3 Abs. 1b Satz 1 Nr. 1 und Abs. 1b Satz 2 UStG einer Lieferung gegen Entgelt gleichgestellt, sofern der Gegenstand oder seine Bestandteile zum vollen oder teilweisen Vorsteuerabzug berechtigt haben.

Lesen Sie hier unsere Zusammenfassung zum BFH-Urteil vom 21.05.2014 – V R 20/13

Bedeutungsloser Bestimmtheitsgrundsatz: Zur Auslegung von Mehrheitsklauseln in Gesellschaftsverträgen

Eine auf eine Mehrheitsklausel im Gesellschaftsvertrag gestützte Entscheidung einer Personengesellschaft ist formell wirksam, wenn die Auslegung nach allgemeinen Grundsätzen ergibt, dass der Beschlussgegenstand einer Mehrheitsentscheidung unterworfen sein soll. Für die formelle Legitimation ist der Bestimmtheitsgrundsatz, der eine ausdrückliche Auflistung dieser Beschlussgegenstände verlangt, bedeutungslos.

Lesen Sie hier unsere Besprechung zur Entscheidung BGH II ZR 84/13.

Buchwertübertragung nach § 6 Abs. 5 EStG: Keine Sperrfristverletzung bei einer Einmann-GmbH & Co. KG

Wird ein Wirtschaftsgut durch den an einer KG zu 100 % beteiligten Kommanditisten (Situation der sog. Einmann-GmbH & Co. KG) aus dessen Sonderbetriebsvermögen unentgeltlich in das Gesamthandsvermögen derselben KG übertragen, ist für die Übertragung nicht deshalb rückwirkend der Teilwert anzusetzen, weil die KG – bei unveränderten Beteiligungsverhältnissen – das Wirtschaftsgut innerhalb der Sperrfrist des § 6 Abs. 5 Satz 4 EStG veräußert.

Lesen Sie weiter, was das der BFH dazu entschieden hat.

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