Grundstückhandel

Ohne Vorwarnung: BFH ändert Rechtsprechung rund um sog. RETT-Blocker

Wie sind Beteiligungsquoten an bzw. über Personengesellschaften zu berechnen? Der Bundesfinanzhof (BFH) hat seine Rechtsprechung rund um die sog. RETT-Blocker ohne Vorwarnung geändert: Auch bei Altfällen soll nun bei Personengesellschaften auf die kapitalmäßige Beteiligung abgestellt werden. Neue Fälle wurden seit einer Gesetzesänderung 2013 bereits so behandelt.

Wir informieren Sie heute über diese spannende BFH-Entscheidung vom 27.9.2017 – lesen Sie jetzt hier weiter.

Nachhaltigkeit bei gewerblichem Grundstückshandel

Ein Steuerpflichtiger wird nachhaltig tätig, wenn zehn Personengesellschaften, an denen er beteiligt ist, in einer notariellen Urkunde, die eigenständige und voneinander unabhängige Kaufverträge beinhaltet, insgesamt zehn Grundstücke innerhalb von fünf Jahren nach dem jeweiligen Erwerb an acht verschiedene Erwerber-Kapitalgesellschaften veräußern, selbst wenn diese Kapitalgesellschaften jeweils dieselbe Muttergesellschaft haben.

In diesem Fall griffen höchstrichterliche Ausnahmeregelungen, die trotz Veräußerung an „nur einen Erwerber“ eine nachhaltige Tätigkeit begründen.

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