Wie wird die Grunderwerbsteuer bei Personengesellschaften behandelt?

Die Grunderwerbsteuer ist ein eigener Themenkomplex in der Beratung von Personengesellschaften. In den folgenden Beiträgen haben wir die wichtigsten Informationen für Sie als Steuerberater zu diesem Thema zusammengestellt.

Abzug der Grunderwerbsteuer bei Personengesellschaften als Betriebsausgabe

Die Finanzverwaltung hat neue Maßstäbe für die Behandlung der Grunderwerbsteuer bei Personengesellschaften herausgegeben: Die Grunderwerbsteuer ist sowohl in Fällen der Anteilsvereinigung (§ 1 Abs. 3 GrEStG) als auch in Fällen des Wechsels im Gesellschafterbestand einer Personengesellschaft (§ 1 Abs. 2a GrEStG) als sofort abziehbare Betriebsausgabe/Werbungskosten zu behandeln.

Erfahren Sie hier im Detail, was das Landesamt für Steuern in Niedersachsen zur Grunderwerbsteuer aktuell mitteilt.

Vermeidung der Grunderwerbsteuer bei Umstrukturierungen

Unternehmerisch sinnvolle Umwandlungen und Reorganisationen können von ihren grunderwerbsteuerlichen Konsequenzen negativ beeinflusst werden. Der Grunderwerbsteuersatz kann dabei – in Abhängigkeit von der Lage des Grundbesitzes – bis zu 6,5 % betragen und damit eine signifikante Belastung darstellen.

Welche Gestaltung können Sie Ihren Mandanten anbieten, um die Belastung zu vermeiden? Hier erfahren Sie die Alternativen.

Share Deals und Umwandlungen: Ersatzbemessungsgrundlage für GrESt-Zwecke ist verfassungswidrig

Die Karten beim Share Deal werden neu gemischt, denn das BVerfG hat die Ersatzbemessungsgrundlage im Grunderwerbsteuerrecht für verfassungswidrig erklärt. Spätestens bis zum 30. Juni 2016 muss der Gesetzgeber eine neue Regelung treffen, die dann rückwirkend zum 1. Januar 2009 gelten wird.

Erfahren Sie hier, warum das BVerfG die Ersatzbemessungsgrundlage bemängelt und nutzen Sie unsere ersten Handlungsempfehlungen.

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